Urlaubsbilder

Frankreich 2009 

Teil 6

30.7.09
Ich bin die Küste weiter entlang gefahren zur Côte de Granit Rose und habe mir alle interessanten Orte angesehen.

Saint-Malo
Die alte schwer beschädigte Korsarenstadt wurde nach 1945 originalgetreu wieder aufgebaut. Die Ville Close, die Altstadt mit ihren Granithäusern aus dem 17. und 18. Jh., und die Promenade auf den Wällen, sind Lichtblicke. Drei der vorgelagerten Inseln Grand Bé, Petit Bé sowie das Fort National (Festungsbau von 1689) sind bei Ebbe zu Fuß erreichbar.


Blick von der Stadtmauer über den Hafen auf die andere Seite von Saint-Malo


Die immense Stadtmauer der Altstadt


Yachthafen


Gasse in der Altstadt


Blick in das Zentrum von Saint-Malo


Kirche im Zentrum


Insel Grand Bé


Insel Petit Bé


Festungsanlage

Die Straße nach Dinard führt über den 750 m langen Damm des größten Gezeitenkraftwerks der Welt in der Flussmündung der Rance. Der Damm hat eine 65 m lange Schleuse. Gezeitenunterschiede von bis zu zwölf Meter Differenz zwischen Ebbe und Flut!


Der Staudamm


Blick zurück auf das Randgebiet von Saint-Malo

Dinard
Das zweitgrößte Seebad der Bretagne ist eine Gartenstadt, die sich sanft in eine Hügellandschaft schmiegt, der Spaziergang über die Promenade du Clair de Lune ist Pflicht. Sie war und ist der Treffpunkt der illustren Gesellschaft schlechthin.
Ich war dort noch auf einem Markt.



Villen in Dinard


Villa mit schönem Garten


Der Stadtstrand (links das Hallenbad)

St. Brieuc
St. Brieuc besitzt eine gut erhaltene Altstadt mit schönen alten Fachwerkhäusern, darunter das Hôtel des Ducs de Bretagne. Die zweitürmige Kathedrale aus dem 13. Jh., die im 18./19. Jh. umgebaut wurde, wirkt geradezu festungsartig.



Schiefes Fachwerkhaus in St. Brieuc


In der Altstadt


Die Kathedrale


Die zwei Türme der Kathedrale


Bürgerhäuser in der Altstadt


Schiefes Fachwerkhaus

Côte de Granit Rose
Dem Fischereihafen Paimpol vorgelagert liegt die Ile-de-Bréhat, ein Vogelreservat, dessen Küsten ebenso wie jene der umliegenden 86 Inseln aus rotem Granit bestehen. Dieser Stein gab der ganzen Küste den Namen. Côte de Granit Rose. Sehenswert ist auch der Fischerort Ploumanach wenige Kilometer weiter nördlich sowie Plougrescant an der Mündung des Jaudy nördlich von Tréguier. Auch aus rotem Granit ist die Kapelle in dem kleinen Seebad Perros-Guirec.


Blick auf Paimpol


Eine der vielen Inseln vor der Küste


Blick auf die Côte de Granit Rose


Roter Granit


Die Kapelle von Perros-Guirec


Das Kirchenschiff


Der Altar

Von Lannion führt die Straße entlang der Küste weiter ins Finistère – zum Ende der Welt. Hier präsentiert sich die Bretagne wie im Bilderbuch: Der Atlantik tost an der wild zerklüfteten Felsenküste. Leuchttürme stehen auf umbrandeten Riffen, die Fischernester mit ihren trotzigen Steinhäusern sind malerisch, viele Orte haben berühmte ummauerte Kirchhöfe.


Trocken gefallene Boote in einem Naturhafen bei Ebbe


Trocken gefallene Boote in einem Naturhafen bei Ebbe

Molaix
Die Hafenstadt hat eine sehr sehenswerte Altstadt mit mittelalterlichen Häusern, ihr Stadtbild wird von einem monumentalen Eisenbahnviadukt geprägt.
Die Altstadt habe ich jedoch nicht besichtigt


Das Eisenbahnviadukt in Molaix


Das Eisenbahnviadukt in Molaix

Roscoff
Vom stark frequentierten Badeort mit schönen alten Fischerhäusern besteht eine ständige Fährverbindung nach England und Irland. Wissenschaftliche Bedeutung hat das Laboratorium für die ozeanografische und meeresbiologische Forschung. Vorgelagert ist die Ile de Batz.


Die Küste bei Roscoff


Viele kleine Inseln vor der Küste


Alte Fischerhäuser und der Leuchtturm von Roscoff


Der Strand von Plouguerneau

<<< Zurück zu Teil 5
Vorwärts zu Teil 7 >>>

Letzte Änderung: 28.10.2017